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08.10.2026
25. BVPG-Statuskonferenz

Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Was stärkt die mentale Gesundheit junger Menschen und welche Rahmenbedingungen können dazu beitragen? Bei ihrer digitalen Statuskonferenz am 17. November 2026 nimmt die BVPG die mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Blick und bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen.

Grafik mit Jugendlichen, die in einer Gruppe zusammenstehen
© BVPG | Illustration KI-generiert, redaktionell bearbeitet

 

Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für Prävention, Gesundheitsförderung und Public Health. Junge Menschen wachsen heute in einer Zeit multipler, sich überlagernder Krisen und tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen auf, die Unsicherheiten verstärken und sich auf ihr Wohlbefinden und ihre Zukunftsperspektiven auswirken können. Aktuelle Daten und Studien zeigen zugleich anhaltend hohe psychische Belastungen, Zukunftssorgen und Unterstützungsbedarfe. Dabei entsteht mentale Gesundheit nicht allein im Individuum. Sie wird wesentlich durch soziale Beziehungen, Bildungs- und Teilhabechancen, digitale Lebenswelten, Übergänge, institutionelle Unterstützung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen geprägt. Prävention und Gesundheitsförderung müssen deshalb dort ansetzen, wo junge Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre sozialen Beziehungen gestalten - und sowohl individuelle Ressourcen und Schutzfaktoren stärken als auch gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen schaffen.

Mit der 25. BVPG-Statuskonferenz „Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ rückt die BVPG am 17. November 2026, von 10.30 bis 16.00 Uhr in einem digitalen diese Zusammenhänge in den Mittelpunkt. Im Zentrum stehen die Fragen: Was stärkt die mentale Gesundheit junger Menschen - und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Die Konferenz verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit politischen Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis. Sie nimmt Ressourcen, Schutzfaktoren und Resilienz ebenso wie Belastungen, Krisen und psychische Erkrankungen in den Blick und fragt, wie die mentale Gesundheit junger Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gefördert und ein chancengerechter Zugang zu bedarfsgerechter Unterstützung und Versorgung gestaltet werden kann. Ziel ist es, gemeinsam Handlungsimpulse für Wissenschaft, Praxis und Politik zu entwickeln.

Die wissenschaftliche Leitung der Konferenz liegt bei BVPG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ulrich Reinigunghaus, Leiter der Abteilung Public Mental Health am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Bei der Programmplanung sowie der Auswertung und dem Transfer der Ergebnisse wird er von einem interdisziplinär zusammengesetzten Programm- und Transferbeirat unterstützt. Im Beirat und bei der Gestaltung des Programms wirken Jugendliche und junge Erwachsene aktiv mit. So verbindet die Statuskonferenz breite Expertise aus Wissenschaft, Praxis und weiteren relevanten Handlungsfeldern mit den Erfahrungen und Perspektiven derjenigen, um deren mentale Gesundheit es geht.

Die Teilnahme ist kostenfrei.


Weitere Informationen zur BVPG-Statuskonferenz:

Das vorläufige Programm gibt einen ersten Überblick über die Themen, Referierenden und den Ablauf der Konferenz. Die Teilnahme ist digital und kostenfrei. Wenn Sie dabei sein möchten, können Sie sich ab sofort zur 25. BVPG-Statuskonferenz am 17. November 2026 anmelden:

Vorläufiges Programm

Jetzt zur BVPG-Statuskonferenz anmelden