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21.09.2026
Prävention und Gesundheitsförderung in Sachsen

Zehn Jahre Landesrahmenvereinbarung: BVPG würdigt Engagement

Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam für eine gesunde Zukunft“ wurde am 7. September 2026 das zehnjährige Bestehen der Landesrahmenvereinbarung Sachsen gefeiert. BVPG-Vizepräsidentin Ulrike Pernack nahm an der Jubiläumsveranstaltung teil und diskutierte auf dem Podium über die Zukunft der Prävention im Freistaat. Die BVPG gratuliert den beteiligten Partnern und würdigt ihr langjähriges Engagement.

Gruppenfoto mit sieben Teilnehmenden der Jubiläumsveranstaltung Landesrahmenvereinbarung Freistaat Sachsen, darunter BVPG-Vizepräsidentin Ulrike Pernack (vierte von links).
© SLfG e.V.

 

Prävention und Gesundheitsförderung brauchen Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Dafür bildet die 2016 geschlossene Landesrahmenvereinbarung in Sachsen eine gemeinsame Grundlage: Unter der Dachmarke P. SACHSEN arbeiten die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, sächsische Fachministerien, kommunale Spitzenverbände und die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Ihr Ziel ist es, das Präventionsgesetz im Freistaat umzusetzen und die Gesundheit der Menschen zu fördern. Den Vorsitz des Steuerungsgremiums hat die vdek-Landesvertretung Sachsen inne.

Das Jubiläum bot auch Gelegenheit, nach vorn zu schauen: Wie kann Prävention in Sachsen künftig noch wirksamer gestaltet werden? Darüber diskutierte Ulrike Pernack BVPG-Vizepräsidentin und Leiterin der Abteilung Gesundheit beim vdek, mit Vertreterinnen aus Landespolitik, kommunaler Praxis, Wissenschaft und Sozialversicherung.

„10 Jahre Landesrahmenvereinbarung Sachsen sind ein Beleg dafür, dass verbindliche Kooperationen wirkt. Doch dies allein reicht nicht: Es braucht den politischen Willen, Prävention und Gesundheitsförderung verlässlich zu finanzieren und gesundheitliche Chancengleichheit zum festen Ziel aller Politikbereiche zu machen. Wer heute in Prävention investiert, entlastet morgen unsere Gesundheits- und Sozialsysteme“, so Pernack.

Zum Podium gehörten Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Jana Gärtner, Vizepräsidentin der Sächsischen Landesärztekammer und Leiterin des Gesundheitsamtes Bautzen, Ines Lüpfert, Sozialdezernentin des Landkreises Leipzig, Prof. Dr. Susanne Moebus, Leiterin des Instituts für Urban Public Health in Essen, sowie Silke Heinke, Leiterin der vdek-Landesvertretung Sachsen und Vorsitzende des Steuerungsgremiums P. SACHSEN.

Foto: (v.l.n.r.) Dagmar Neukirch (Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt), Alexander Dierks (Präsident des Sächsischen Landtages), Silke Heinke (Leiterin der vdek-Landesvertretung Sachsen), Ulrike Pernack (Vizepräsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. und Abteilungsleiterin Gesundheit beim vdek), Ines Lüpfert (2. Beigeordnete Landkreis Leipzig und Sozialdezernentin), Prof. Dr. Susanne Moebus (Leiterin des Instituts für Urban Public Health Essen) und Dr. Jana Gärtner (Vizepräsidentin der Sächsischen Landesärztekammer und Leiterin des Gesundheitsamtes Bautzen).