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25. BVPG-Statuskonferenz


„Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“


am 17. November 2026 als digitale Veranstaltung


Grafik mit Jugendlichen, die in einer Gruppe zusammens stehen © BVPG | Illustration KI-generiert, redaktionell bearbeitet
© BVPG | Illustration KI-generiert, redaktionell bearbeitet

Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für Prävention, Gesundheitsförderung und Public Health. Junge Menschen wachsen heute in einer Zeit multipler, sich überlagernder Krisen und tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen auf, die Unsicherheiten verstärken und sich auf ihr Wohlbefinden und ihre Zukunftsperspektiven auswirken können. Aktuelle Daten und Studien zeigen zugleich anhaltend hohe psychische Belastungen, Zukunftssorgen und Unterstützungsbedarfe.

Dabei entsteht mentale Gesundheit nicht allein im Individuum. Sie wird wesentlich durch soziale Beziehungen, Bildungs- und Teilhabechancen, digitale Lebenswelten, Übergänge, institutionelle Unterstützung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen geprägt. Prävention und Gesundheitsförderung müssen deshalb dort ansetzen, wo junge Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre sozialen Beziehungen gestalten – und sowohl individuelle Ressourcen und Schutzfaktoren stärken als auch gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen schaffen.

Mit der 25. BVPG-Statuskonferenz „Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ rückt die BVPG diese Zusammenhänge in den Mittelpunkt. Die digitale Veranstaltung findet am 17. November 2026 von 10:30 bis 16:00 Uhr statt. Im Zentrum steht die Frage: Was stärkt die mentale Gesundheit junger Menschen – und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Die Konferenz verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit politischen Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis. Sie nimmt Ressourcen, Schutzfaktoren und Resilienz ebenso wie Belastungen, Krisen und psychische Erkrankungen in den Blick und fragt, wie die mentale Gesundheit junger Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gefördert und ein chancengerechter Zugang zu bedarfsgerechter Unterstützung und Versorgung gestaltet werden kann. Ziel ist es, gemeinsam Handlungsimpulse für Wissenschaft, Praxis und Politik zu entwickeln.

Die wissenschaftliche Leitung der Konferenz liegt bei BVPG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ulrich Reininghaus, Leiter der Abteilung Public Mental Health am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Bei der Programmplanung sowie der Auswertung und dem Transfer der Ergebnisse wird er von einem interdisziplinär zusammengesetzten Programm- und Transferbeirat unterstützt. Im Beirat und bei der Gestaltung des Programms wirken Jugendliche und junge Erwachsene aktiv mit.

So verbindet die Statuskonferenz breite Expertise aus Wissenschaft, Praxis und weiteren relevanten Handlungsfeldern mit den Erfahrungen und Perspektiven derjenigen, um deren mentale Gesundheit es geht.

Die Teilnahme ist kostenfrei.