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Forderungspapier veröffentlicht

Gesundheit gestalten statt verwalten — Prävention jetzt strukturell stärken

Mit einem Forderungspapier wenden sich die Bundesärztekammer, das Forum Gesundheitsziele der GVG e.V. und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) gemeinsamen an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern.

Kampagnenbild zum Forderungspapier von BÄK, BVPG und Forum gesundheitsziele.de
© sirichai - stock.adobe.com

 

Die Botschaft ist klar: Prävention ist das Gebot der Stunde. Trotz sehr hoher Gesundheitsausgaben investiert Deutschland weiterhin zu wenig in die Vermeidung von Krankheit — mit spürbaren Folgen für Gesundheit, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität.

Dabei ist die Evidenz eindeutig. International bewährte Maßnahmen - insbesondere die von der WHO empfohlenen „Best Buys“ — sind wirksam, verfügbar und umsetzbar. Andere Länder zeigen, dass entschlossenes Handeln möglich ist (vgl. Public Health Index).

Die unterzeichnenden Organisationen fordern daher, Prävention und Gesundheitsförderung strukturell zu stärken, verbindlich in allen Politikfeldern zu verankern und konsequent umzusetzen.

Die drei Stimmen aus den beteiligten Organisationen unterstreichen die Dringlichkeit und den politischen Handlungsbedarf (siehe Zitat-Slides):

  • Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer
  • Ulrike Elsner, Co-Vorsitzende des Forums Gesundheitsziele
  • Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Die Umsetzung der WHO-„Best Buys“ ist ein notwendiger erster Schritt, der jetzt zu gehen ist. Weitere Maßnahmen im Rahmen einer umfassenden Public-Health-Strategie müssen folgen.


Das vollständige Forderungspapier als PDF-Datei.