Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Programm ARBEIT: SICHER + GESUND

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im September 2022 das Programm ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) gestartet mit dem Ziel, gemeinsam mit Expertinnen und Experten neue Strategien für moderne, sichere und gesunde Arbeitsplätze zu entwickeln.

Maurer bei der Arbeit
© Roman Milert - Fotolia.com

 

Mit dem Programm ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) setzt sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dafür ein, Rahmenbedingungen für sichere und gesunde Arbeit zu schaffen. In verschiedenen Politikwerkstätten kommen Expertinnen und Experten sowie betriebliche Akteurinnen und Akteure zusammen und entwickeln interdisziplinär praktische Lösungen für moderne und menschengerechte Arbeitsplätze. Zunächst stehen zentrale Themen der Arbeitswelt von heute und morgen im Fokus:

  • Mobiles Arbeiten: In der Politikwerkstatt werden Lösungen entwickelt, wie mobile Arbeit sicher und gesund gestaltet werden kann - von Fragen der Führung und Zusammenarbeit über Bürokonzepte bis zur Ergonomie.

  • Klimawandel: Ziel ist es, die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen für sichere, gesunde und produktive Arbeit zu identifizieren, Betriebe und Beschäftigte zu sensibilisieren und einen Handlungsrahmen zu erarbeiten.

  • Basisarbeit: Unter Basisarbeit werden Berufe mit Tätigkeiten verstanden, die keine formale Ausbildung erfordern. Sie halten das gesellschaftliche Leben aufrecht und machen höherqualifizierte Arbeiten oft erst möglich. Gleichzeitig erfahren die oft schwierigen Arbeitsbedingungen von Basisarbeiterinnen und -arbeitern selten Aufmerksamkeit. In der Politikwerkstatt stehen daher Wege zur Aufwertung und Gestaltung von Basisarbeit im Zentrum.

  • Psychische Gesundheit: In der Politikwerkstatt werden die Offenheit im Umgang mit psychischen Belastungen und Erkrankungen, die Vernetzung und das gemeinsame Handeln der Akteurinnen und Akteure vorangetrieben.

Die Politikwerkstätten bestehen aus mehreren sogenannten Themenforen, um den vielfältigen Facetten und Herausforderungen gerecht zu werden. Hier werden mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, mit Expertinnen und Experten unterschiedlichster Disziplinen, Sozialpartnern sowie mit Praktikerinnen und Praktikern aus Betrieben die jeweiligen Themen umfassend analysiert und eingeordnet. Ziel ist, die Anforderungen an Unternehmen, Beschäftigte und Arbeitsschutz zu identifizieren, Rahmenbedingungen zu benennen und betriebspraktische Lösungen für moderne und menschengerechte Arbeitsplätze zu skizzieren. Die Eindrücke, Ideen und Ergebnisse der Themenforen sollen laut BMAS in einen sich anschließenden offiziellen Politikprozess eingehen, aus dem konkrete Lösungen für die Praxis entstehen sollen.

Online-Plattform zur Vernetzung der Beteiligten

Für die Beteiligten der verschiedenen Politikwerkstätten besteht die Möglichkeit, mithilfe des virtuellen Tools „Howspace” den Stream der Veranstaltungen erneut anzusehen, die Vortragsfolien herunterzuladen sowie die Mitteilungen im Chat nachzulesen. Weiterhin bietet die Plattform an, sich mit der „Community” - also den anderen Teilnehmenden - zu vernetzen.

Weitere Informationen zu dem Programm ARBEIT: SICHER UND GESUND finden Sie hier.


Präventionsforum 2022: Schwerpunkt „Klimawandel und Gesundheit - Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten”

Der Klimawandel und seine Folgen für die Gesundheit der Menschen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aus diesem Grund hat sich das Präventionsforum 2022 diesem Thema gewidmet. Das Präventionsforum ist eine jährliche Fachveranstaltung, zu der die Nationale Präventionskonferenz (NPK) einlädt. Die BVPG ist von der NPK mit der Durchführung des Präventionsforums beauftragt.

Die Dokumentation des Präventionsforums 2022 finden Sie hier.


BVPG-Blog: Schwerpunkt Klimawandel

Lesen Sie dazu auch die folgenden BVPG-Blogbeiträge zum Schwerpunkt Klimawandel:

Dr. Monika Kücking, Leiterin der Abteilung Gesundheit beim GKV-Spitzenverband, zum NPK-Papier „Prävention, Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung in Lebenswelten im Kontext klimatischer Veränderungen” (kurz: NPK-Papier „Gesundheit und Klima”): „Für die Gesundheitsgefahren des Klimawandels sensibilisieren!”

Prof. Dr. Susanne Moebus, Leiterin des Instituts für Urban Public Health am Universitätsklinikum Essen und Keynote-Speakerin des Präventionsforums 2022: „Klimawandel und Gesundheit können zum positiven Narrativ werden!”

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