GKV-Bündnis für Gesundheit

Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung

Das GKV-Bündnis für Gesundheit fördert bundesweit an rund 230 Standorten die Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung. Krankenkassen und Jobcenter und ggf. weitere kommunale Kooperationspartner arbeiten gemeinsam daran, die gesundheitliche Lage von arbeitslosen Menschen zu verbessern und dadurch deren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Mann sprintet Berghang hoch
© ILYA AKINSHIN - Fotolia.com

 

Seit mehreren Jahren kooperieren Krankenkassen und Jobcenter sowie Agenturen für Arbeit, um gemeinsam die gesundheitliche Lage von arbeitslosen Menschen zu verbessern.

Das 2014 an sechs Standorten begonnene Modellprojekt der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Bundesagentur für Arbeit wurde seit 2016 im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit unter dem Namen „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt” zunächst auf 129 Standorte in allen Bundesländern ausgeweitet und inhaltlich weiterentwickelt. Eine weitere Ausweitung auf knapp 200 Standorte erfolgte Mitte 2019. Seit dem Jahr 2020 setzen knapp 230 Standorte das Projekt bundesweit um.


Fortführung ab 2023: „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit”

Um die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu erhalten und zu stärken, ihre Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, sind Kooperationen wichtig. Aus diesem Grund arbeiten der GKV-Spitzenverband, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag zusammen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt und koordiniert das Projekt bis Ende 2022 im GKV-Auftrag.

Ab 2023 wird die „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt” als langfristiges Programm „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit” im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit bundesweit fortgeführt.


Das Projekt wird in allen Bundesländern umgesetzt. Eine Übersicht der Länder finden Sie hier.


Autor/in

Linda Arzberger

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