22.-24. März 2022 | online

Kongress Armut und Gesundheit 2022:
Was jetzt zählt

Der Kongress 2021 stand unter dem Motto "Aus der Krise zu Health in All Policies" und thematisierte die Auswirkungen der Covid19-Pandemie. Rückblickend waren die vergangenen Monate vor allem eine Zeit reaktiven Handelns. Herausforderungen mussten schnell und lösungsorientiert angegangen werden. Umso mehr ist nun der Zeitpunkt gekommen, sich von diesem Handlungsmuster zu lösen - hin zu der Gestaltung einer nachhaltigen und gesundheitsfördernden Gesamtpolitik.

Dazu wurden für den Bereich Public Health im vergangenen und in diesem Jahr wichtige Grundlagen gelegt. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst wurde beschlossen. Das Eckpunktepapier für eine Public Health-Strategie für Deutschland wurde veröffentlicht. Es gilt mit den nun neuen Bedingungen umzugehen, eine neue Regierung zu adressieren und sich weiter für gesundheitliche Chancengleichheit einzusetzen.

Der Kongress will sich weiterhin als Ort für Austausch, Inspiration und Innovation verstehen, der folgende Leitfragen zur Diskussion stellen möchte:

  • Wie kann ein bedürfnisorientiertes Pandemiemanagement möglich gemacht werden, mit einem breit(er)en Spektrum an Bewertungsdimensionen?
  • Wie kommen wir zu einer starken Public Health-Strategie und Struktur für Deutschland?
  • Wie bringen wir den Health in All Policies-Ansatz (endlich) in die konkrete Anwendung?
  • Wie können wir den sozial bedingten Ungleichheiten in Gesundheitschancen nachhaltig begegnen?
  • Wie gelingt uns eine gemeinsame Transformation?

Das Diskussionspapier des Kongresses wird regelmäßig aktualisiert und Kommentare und Änderungsvorschläge werden entgegengenommen. 

Der Kongress Armut und Gesundheit schafft seit 1995 ein kontinuierliches Problembewusstsein für gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland. Einmal im Jahr kommen hier Akteure/innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe zusammen. Dabei problematisieren wir die gesellschaftlichen Strukturen und diskutieren Veränderungspotenziale. Aktuelle Forschungsergebnisse werden ebenso vorgestellt und vertieft wie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis. Mit dem Engagement aller Akteure/innen und Teilnehmenden des Kongresses erfährt eine heterogene Gruppe von Menschen eine Lobby, die oftmals wenig Unterstützung erhält.

(Quelle: www.armut-und-gesundheit.de)

Veranstalter

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Ort

online

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.
Friedrichstraße 231
10969 Berlin
Telefon 030 44 31 90 73
E-Mail kongress@gesundheitbb.de

Website

www.armut-und-gesundheit.de

Autor/in

Linda Arzberger

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