Christine Kreider



Referentin für Prävention bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)



Christine Kreider
© David Schneider

Werdegang und Erfahrungen

Seit 2019 Referentin für Prävention bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS); seit 2015 bei der DHS (Tätigkeitsschwerpunkte: Suchtprävention und Frühintervention zum Thema "Alkohol", Verhältnisprävention, Schutz vulnerabler Zielgruppen und geschlechtergerechte Gesundheitsförderung und Prävention); Studium der Health Communication (B. Sc.) und Public Health (M. Sc.).


Motivation

Seit fünf Jahren beschäftige ich mich bei der DHS nunmehr mit der Aufgabe, die breite Bevölkerung oder spezifische Zielgruppen hinsichtlich negativer Auswirkungen des Substanzkonsums sowie problematischen Verhaltens aufzuklären und sie in ihren Ressourcen und Resilienzen zu fördern. Eine Arbeit, bei der es immer darauf ankommt, die richtige Ansprache zu finden und unsere Bemühungen nützlich sowie handhabbar zu halten.

Dabei merke ich stets: Prävention ist erst dann richtig gut, wenn wir zusammen daran arbeiten und sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen. Hierin würde ich die größte Motivation meines potentiellen Engagements sehen, da die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. genau hierfür eine hervorragende Plattform bietet. Gerade hinsichtlich verhältnispräventiver Bemühungen gibt der Verein den idealen Rahmen, um gemeinsam und somit stärker auftreten zu können.

Aus der Erfahrung heraus, bei einem Dachverband der Suchtkrankenhilfe tätig zu sein, weiß ich um die Chancen, die aus so einer Struktur erwachsen. Leider wird auch gegenwärtig noch häufig angenommen, dass Prävention lediglich eine Verhaltensänderung bezwecken soll und somit beim Individuum Halt macht. Dass sich dies langfristig wandelt, ist mir ein großes Anliegen - Public Health ist mir nicht nur als Konzept ein Begriff, sondern vielmehr eine Überlegung, die hinter all unseren Bemühungen stehen sollte.

www.dhs.de