Klima und Gesundheit

Klimawandel: Herausforderung an die Gesundheit

Wie kann hitzebedingten Todesfällen bei älteren Menschen vorgebeugt werden? Und welche Ansätze gibt es zum Schutz vor gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels? Einen Überblick geben die Beiträge in der Ausgabe „Gesundheitliche Herausforderungen des Klimawandels“ des Bundesgesundheitsblattes.

Das Jahr 2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Zunehmende extreme Wetterlagen haben Auswirkungen auf Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen und erfordern Anpassungsmaßnahmen im Gesundheitsbereich.

Die Beiträge des Themenheftes sind in drei Schwerpunkte aufgeteilt. Die ersten drei geben u.a. einen Einblick in das Thema Klimawandel und seine Bedeutung im Gesundheitssektor, die gesundheitlichen Vorteile von Klimaschutzmaßnahmen sowie die jüngsten Aktivitäten der europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation.

Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit methodischen Ansätzen zur Risikocharakterisierung von klimabedingten Extremwetterereignissen. Es wird u.a. über mögliche neue Ansätze zur Prävention von Übersterblichkeit von älteren Menschen bei extremer Hitze und die Auswirkungen von Extremwetterereignissen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen berichtet. Ein weiterer Beitrag quantifiziert die hitzebedingten Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015.

Im dritten Schwerpunkt wird über mögliche Anpassungsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung berichtet, beispielsweise über Fortbildungsangebote für medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte sowie über eine organisierte Nachbarschaftshilfe bei Extremwetterereignissen. Ein weiterer Artikel informiert über Hitzeaktionspläne zur Prävention von hitzebedingten Todesfällen, die in der Schweiz durchgeführt wurden.

Zum Bundesgesundheitsblatt - "Gesundheitliche Herausforderungen des Klimawandels" (Heft 62 / Ausgabe 5/2019) gelangen Sie hier.

Autor/in

Ulrike Meyer-Funke