Krebsinformationsdienst

Was kann ich tun? Gegen Krebs!

Was kann man tun, um das eigene Krebsrisiko zu verringern? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat zu diesem Thema eine Präventionsbroschüre verfasst. Die Handlungsempfehlungen sind auf Basis des Europäischen Kodex zur Krebsprävention erstellt worden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass weltweit zwischen 30 und 50 Prozent aller Krebserkrankungen durch Änderung des Lebensstils vermieden werden können. Um dies zu erreichen, müssen die bekannten Auslöser vermieden und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umgesetzt werden. So kann insbesondere das Risiko, an Lungen-, Darm-, Haut- und wahrscheinlich auch Brustkrebs zu erkranken, durch präventive Maßnahmen reduziert werden.


Europäischer Kodex zur Krebsbekämpfung als Basis für Handlungsempfehlungen

Experten der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) haben die wichtigsten wissenschaftlichen Fakten zwischen Krebs und Lebensstil im Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung zusammengefasst. Die Aussagen des Kodex sind in der Broschüre des Krebsinformationsdienstes „Was kann ich tun? Gegen Krebs!" nach einzelnen Themenblöcken übersichtlich und kompakt dargestellt.

Nach einer Einführung in das Krankheitsbild werden Themen wie Ernährung und Körpergewicht, körperliche Aktivität, UV-Strahlung, schädliche Stoffe, Impfen, Programme zur Früherkennung von Krebs sowie die frauenspezifischen Bereiche Stillen, Hormontherapie und orale Kontrazeptiva einzeln dargestellt und jeweils konkrete Handlungsempfehlungen zur Krebsprävention abgeleitet.

Wissenschaftler des DKFZ gehen davon aus, dass mindestens 37 Prozent der Krebserkrankungen in Deutschland auf beeinflussbare Risikofaktoren zurückzuführen sind. Krebs gehört zur Gruppe der chronischen, nichtübertragbaren Krankheiten (non communicable diseases, NCD). 86 Prozent aller Todesfälle und 77 Prozent der Krankheitslast in der Region „Europa" der WHO resultieren aus einer NCD.

Die Broschüre „Was kann ich tun? Gegen Krebs!" kann hier kostenlos bestellt werden.

Der Krebsinformationsdienst des DKFZ bietet wissenschaftlich fundierte Informationen, Hilfe bei der Krankheitsbewältigung und ist in Deutschland der Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Krebs.

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Autor/in

Ulrike Meyer-Funke