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Digitalisierung im Gesundheitswesen

vdek-Positionspapier zur Digitalisierung: Apps sicher nutzen

Die ehrenamtlich tätigen Versicherten- und Arbeitgebervertreter der Ersatzkassen haben in der Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) ein Positionspapier zur Digitalisierung im Gesundheitswesen verabschiedet.

Stethoskop und Smartphone
© revers_jr - Fotolia.com

 

Die Vertereterinnen und Vertreter der Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk - Handelskrankenkasse, HEK - Hanseatische Krankenkasse) haben in diesem fünf Forderungen formuliert, die vom Umgang mit Gesundheits-Apps bis hin zur Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur und zur Sicherung des Datenschutzes reichen.

So wird zu den digitalen Gesundheitsanwendungen (Apps) ausgeführt, dass zwischen Lifestyle-Apps und Apps mit medizinisch unmittelbar relevanten Funktionen unterschieden werden muss. Eine App sei unter anderem dann als Medizinprodukt einzustufen, wenn sie der Initiierung oder Steuerung medizinischer Therapien diene, wenn mit ihrer Hilfe medizinische Diagnosen erstellt würden oder ihre Anwendung einer Screening- oder Präventionsmaßnahme gleichkomme. Um mehr Transparenz zu schaffen, solle eine unabhängige frei zugängliche Datenbank für solche Apps errichtet werden. Die Nutzung von Digital-Health-Anwendungen müsse für alle Versicherten freiwillig sein, und die Datensammlung ebenso wie die Löschung bedürfe der Zustimmung der Versicherten. Gesundheits-Apps dürften nicht zu kommerziellen Zwecken genutzt werden, so z. B. für indirekte Werbung für bestimmte Produkte, Präparate oder Medikamente.

Die ausführlichen Grundsätze finden Sie hier in der Pressemitteilung des Verbands der Ersatzkassen e.V.