Ute Bertram



derzeit kommunalpolitisch und ehrenamtlich tätig, davor Mitglied im Deutschen Bundestages (2013-2017), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit

Ansprechpartnerin für 

  • Health in All Policies
  • Sicherheits-/Gesundheitskompetenz

Kontakt: vorstand@bvpraevention.de



Ute Bertram
© Tobias Koch

Werdegang und Erfahrungen

Seit 2019 Mitglied im Kirchenkreistag Hildesheimer Land-Alfeld und Kirchenkreisvorstand; seit 2017 Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.; seit 2015 Mitglied im Vorstand der Heinrich-Dammann-Stiftung Hildesheim (größte kirchliche Jugendstiftung in Niedersachsen) und seit 2018 deren Sprecherin; Mitglied im Kuratorium der Marianne-Tewes-Stiftung, Alfeld/Leine; 2013-2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, dort ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss und Berichterstatterin für Psychotherapie und Entgeltsystem in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern, seit 2014 Kreisvorsitzende der CDU Hildesheim; seit 2011 Mitglied im Stadtrat der Stadt Alfeld/Leine (Finanzausschussvorsitzende); berufsbegleitendes Studium zum Bankfachfachwirt mit Aufgabengebieten in Hildesheim, Hannover, Frankfurt/Main und Hong Kong.


Motivation

Als leidenschaftliche Gesundheitspolitikerin ist mir bewusst, dass unser Gesundheitssystem nicht erst bei der Bekämpfung von Krankheiten einsetzen darf. Doch den gesunden Menschen bereits für Prävention und eine gesunde Lebensführung zu sensibilisieren, kann nicht nur eine institutionelle, offizielle Aufgabe sein, sondern muss auch aus der Gesellschaft kommen und in die Gesellschaft hineingetragen werden. Zwar hat der Gesetzgeber mit dem Präventionsgesetz einen Rahmen für eine systematisch anzulegende Prävention geschaffen, aber deren Ausgestaltung in allen Lebenslagen wird ein sich immer weiter entwickelnder Prozess sein.

Die BVPG stellt eine seit über 60 Jahren etablierte und bewährte Plattform dar, von der aus ein wirkungsvoller Beitrag für die Gesundheit unserer Bevölkerung geleistet werden kann. Ich sehe die Ziele meiner Präsidentschaft für die BVPG vorrangig darin, die Bundesvereinigung als Ratgeberin gegenüber dem Gesetzgeber zu stärken als auch als gesellschaftliche Akteurin in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wir sind eine Gesellschaft des langen Lebens, zugleich aber auch geprägt von sogenannten "westlichen Zivilisationskrankheiten". Von daher gilt für mich: Stärkung des Grundsatzes "Prävention vor Rehabilitation vor Pflege" und Stärkung der Gesundheitskompetenz in den Familien, Kitas und Schulen, denn schon im Kindesalter werden sehr oft die Präferenzen für eine gesunde oder ungesunde Lebensführung entwickelt. Ergänzend ist auch der Dialog, nötigenfalls auch Kontroverse, mit anderen gesellschaftlichen und ökonomischen Akteuren zu führen, um den Erfolg von Prävention zu steigern.

Ganz besonders wichtig ist mir dabei, Prävention und Gesundheitsförderung mithilfe der Mitglieder der Bundesvereinigung weiterzuentwickeln und sich mit der Politik, z.B. bei den Mitgliederversammlungen, auszutauschen. Ich möchte weiter dafür arbeiten, die Zukunft der BVPG herauszustellen und deren Aufgaben, die der Gesetzgeber für die Bundesvereinigung vorgesehen hat, zu vertiefen.

 

Autor/in

BVPG e.V.

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