Kindheit und Jugend

Kinder- und Jugendgesundheit

KiGGS Welle 2 kompakt

Die Oktober-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts widmet sich ausgewählten Ergebnissen der 2. Welle der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ (KiGGS) des Robert Koch-Instituts und bündelt diese in einem Schwerpunktheft.

Kinderrechte

Status Quo nach 30 Jahren Kinderrechte

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat 1989 die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) verabschiedet. Erstmals sind damit Kinderrechte verankert worden und die KRK stellt somit das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrument für Kinder dar. In Deutschland sieht die Bundesregierung 30 Jahre danach die Verankerung der Kinder-rechte im Grundgesetz vor.

Gesund aufwachsen

Gesundheitliche Auswirkungen von Kindheitserfahrungen

Erfahrungen in Kindheitstagen prägen langfristig die Gesundheit - positiv wie negativ. Studienergebnisse zeigen nun finanzielle Auswirkungen traumatischer Kindheitserfahrungen („adverse childhood experiences“, ACEs) auf das europäische und nordamerikanische Gesundheitssystem und welche Rolle Präventionsstrategien spielen können.

Kinder und Jugendliche

Wegeweiser zum gemeinsamen Verständnis von Gesundheitsförderung und Prävention

Auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit haben über 45 Institutionen, Gremien und Vertretende wissenschaftlicher Einrichtungen, darunter auch die BVPG, einen „Wegeweiser zum gemeinsamen Verständnis von Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen“ erarbeitet.

BZgA-Studie

Alkoholprävention über Social Media

Wie können Social Media-Kanäle für die Alkoholprävention von Jugendlichen genutzt werden? Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass dies vor allem mit einem Dialog auf Augenhöhe und praktischen Tipps gelingt.

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern

Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ stärken Elternkompetenz

Mit den Merkblättern „Seelisch gesund aufwachsen“ soll die Elternkompetenz bei der seelischen Entwicklung ihrer Kinder gestärkt werden. Sie ergänzen die zehn Vorsorgeuntersuchungen von der Geburt bis zum Vorschulalter.

DAK-Präventionsradar

Viele Schulkinder leiden unter Schlafmangel

Der DAK-Präventionsradar zeigt, dass Schulkinder in Deutschland zu wenig schlafen. Dadurch steigt das Stressempfinden. Als Ursache für den Schlafmangel werden stark erhöhte Bildschirmzeiten genannt.

Bewegungsförderung

Bewegungs-Zeugnis 2018

Active Healthy Kids Germany (AHKG), ein Netzwerk von neun Forschungseinrichtungen unter der Leitung der Technischen Hochschule München (TUM), hat das Bewegungs- und Sitzverhalten von Kindern und Jugendlichen bewertet und die Ergebnisse im „Bewegungs-Zeugnis 2018“ veröffentlicht.

Vermeidung von frühkindlicher Karies

Neue Leistungen für Kleinkinder ab 1. Juli 2019

Für gesetzlich versicherte Kleinkinder ab dem 6. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt beschlossen.

Alkohol in der Schwangerschaft

Das Gläschen Wein kann doch nicht schaden?

In Deutschland trinkt mehr als ein Viertel aller Frauen während der Schwangerschaft Alkohol, berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. im "Jahrbuch Sucht 2018". Die Schwangeren schaden damit ihrem ungeborenen Kind nachhaltig.

Check-Up: Nun auch für Versicherte ab 18 Jahren

Ab 2019: Gesundheits-Check-Up bereits ab 18 Jahren und mehr Beratung durch den Arzt

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass gesetzlich Versicherte zwischen 18 und 34 Jahren künftig einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung haben, allerdings nur einmal in diesem Zeitraum.

DANK fordert Werbeverbot

Werbung steigert Kalorienaufnahme bei Kindern

Kinder nehmen schon durch eine kurze Werbeeinwirkung messbar mehr Kalorien pro Tag zu sich. Dies zeigt eine aktuelle Studie der australischen Universitäten Sydney, Liverpool und Wollongong.

Journal of Health Monitoring des RKI

Weltkindertag: Armut darf nicht krank machen

Pünktlich zum Weltkindertag am 20. September 2018 hat das Robert Koch-Institut zur gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen in Deutschland berichtet. Im aktuellen Journal of Health Monitoring steht die Frage im Fokus, welche Auswirkung das soziale Umfeld auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat.

Kinder- und Jugendreport 2018

Zu wenig Bildung macht krank

Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat den Kinder- und Jugendreport 2018 vorgelegt. Die Abrechnungsdaten von versicherten Kindern und Jugendlichen belegen den Zusammenhang zwischen Armut, Bildung und Gesundheit. Kinder von Eltern ohne Bildungsabschluss leiden öfter an chronischen Krankheiten.

WHO-Childhood Obesity Surveillance Initiative

Fast Food am Mittelmeer, mediterrane Kost in Schweden

Kinder und Jugendliche in Ländern wie Zypern, Griechenland, Italien und Spanien sind zu dick und bewegen sich zu wenig, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Am gesündesten ernähren sich die schwedischen Kinder.

AOK-Familienstudie 2018 in Berlin vorgestellt

AOK-Studie: In jeder dritten Familie spielt körperliche Aktivität keine Rolle

Welche Rolle spielt Bewegung in der Familie? Und welche Rolle hat die kommunale Infrastruktur auf die Bewegungsfreude von Familien? Antworten darauf gibt die AOK-Familienstudie 2018, die kürzlich in Berlin vorgestellt wurde.

Informationen zu Konsumfolgen gefragt

Energy Drinks für Jugendliche: Ein gesundheitliches Risiko?

Energy Drinks gewinnen auch hierzulande an Popularität - vor allem unter Jugendlichen. Wie gefährlich diese Getränke jedoch sein können, zeigt nun eine aktuelle Studie aus Kanada. Demnach verursachen Energy Drinks bei mehr als jedem zweiten Jugendlichen gesundheitliche Beschwerden.

Psychische Probleme bei Heranwachsenden

Psychische Gesundheit von Scheidungskindern: Die Bedeutung der Wohnsituation

Kinder, die nach der Trennung ihrer Eltern zu etwa gleichen Teilen bei Vater und Mutter leben, haben weniger psychische Probleme, so das Ergebnis von Forscherinnen und Forscher des norwegischen Regionalzentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinderfürsorge (RKBU Vest) und Uni Research Health.

Konsum von Alkohol und illegalen Substanzen

Drogenkonsum in der Partyszene - mehr Beratung vor Ort wird gewünscht

Diejenigen, die Drogen konsumieren, wünschen sich mehr Beratung und Aufklärung. Dies legt die von Dr. Felix Betzler, Charité Berlin, geleitete Studie zu Drogenkonsum und zu Erwartungen an Präventionsangebote nahe.

AdiMon-Indikatorensystem des RKI

Neue Monitoringmaßnahmen zur Prävention von Adipositas bei Kindern

Um der Verbreitung von Adipositas im Kindesalter entgegenzuwirken, werden unter anderem umfassende Monitoringmaßnahmen gefordert. Diese sind mit dem AdiMon-Indikatorensystem des Robert Koch-Instituts (RKI) nun möglich.

DANK setzt sich für Abgabe ein

Höhere Steuern für geringeren Zuckerkonsum

Ab dem 6. April 2018 wird in Großbritannien auf Softdrinks eine Herstellerabgabe erhoben. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) fordert eine ähnliche Maßnahme auch für Deutschland, um den hohen Softdrink-Konsum zu senken.

Erste Ergebnisse KIGGS Studie 2. Welle

Neues von und über Kindergesundheit

Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland hat Übergewicht. Das geht aus der jüngsten Untersuchung des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) hervor, die Mitte März 2018 in Berlin präsentiert wurde.

Gestaffeltes Steuer-System für Lebensmittel

'Ampel plus' gegen Übergewicht

Ein gestaffeltes System der Mehrwertsteuer für Lebensmittel kann die Zunahme der Fettleibigkeit in Deutschland stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Hamburg im Auftrag mehrerer Gesundheitsorganisationen.

Gesundheitsrisiko mangelnde soziale Beziehungen

Gemeinsam für die Gesundheit

Während ein Mangel an sozialen Beziehungen ein gesundheitliches Risiko darstellen kann, zeigt sich umgekehrt, dass Menschen, die sozial eingebunden sind, höhere Überlebensraten aufweisen. Damit kommt der sozialen Integration aus Public Health-Sicht eine wichtige Bedeutung zu, wie aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen.

Förderung eines gesunden Körpergewichts

Übergewicht im Kindesalter erhöht späteres Schlaganfallrisiko

Wer als Kind einen überdurchschnittlichen Body-Mass-Index (BMI) aufweist, vergrößert sein Risiko für einen Schlaganfall vor dem 55. Lebensjahr - so das Ergebnis einer dänischen Studie von Line Gjærde und ihrem Team von der Universität Kopenhagen.

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